Zinke: Jugendherbergen und Jugendbildungsstätten erhalten

Politik Von Extern | am Mo., 14.09.2020 - 19:39

BAD FALLINGBOSTEL. Die Ausbreitung des Coronavirus hat viele Menschen, Einrichtungen und Betriebe in den letzten Wochen und Monaten vor immense Herausforderungen gestellt. Auch Jugendherbergen, Jugendbildungsstätten und Familienbildungsstätten sind in prekäre Situationen geraten und leiden unter den finanziellen Folgen der Maßnahmen zum Infektionsschutz. Darauf macht der SPD-Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke aufmerksam.

Mit dem zweiten Nachtragshaushalt habe der Landtag unbürokratische Hilfe in Form eines Rettungsschirms für den Erhalt gemeinnütziger Einrichtungen beschlossen. „Dieser Rettungsschirm ist von immenser Bedeutung, da soziale Einrichtungen wie Jugendherbergen einen essentiellen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und der Demokratie leisten. Wir müssen das vielfältige Freizeit-, Erholungs- und Bildungsangebot in Niedersachsen erhalten und wieder allen Menschen zugänglich zu machen“, erklärt  Zinke.

Er hatte sich  in Begleitung des örtlichen SPD Ortsvereinsvorsitzenden Rolf Schneider bereits im Vorfeld bei Herbergsleiter Leiter Frank Kästner in Bad Fallingbostel und dem Vorstandsmitglied vom Landesverband Niedersachsen des Deutschen Jugendherbergswerk, Detlev Loos, aus Hannover dazu informiert. Neben den ausbleibenden Gästen, was die Betreiber vor enorm hohe finanzielle Herausforderungen stelle, waren ebenfalls die erforderlichen Maßnahmen für den Gesundheitsschutz und die Einhaltung von Hygienemaßnahmen ein Thema, sobald der Betrieb in eingeschränktem Maße wieder aufgenommen werden könnte.

Mit den jetzt beschlossenen Hilfsmaßnahmen werden laut Zinke gemeinnützige Einrichtungen unterstützt, die keine Rücklagen bilden können. Hierzu gehören auch Jugendherbergen, Jugendbildungsstätten und Familienbildungsstätten. Für diesen Bereich sind Hilfen in Höhe von insgesamt 28 Millionen Euro verabschiedet worden. „Wir unterstützen als SPD-Landtagsfraktion mit dieser Sofortmaßnahme viele Einrichtungen, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich in den letzten Monaten trotz Corona-Krise mit großem Engagement für die Kinder-, Jugend und Familienarbeit eingesetzt haben, und sichern die Strukturen für die Zukunft“, so Zinke weiter.