Arbeitsreicher Samstag für die Hilfsorganisationen

Polizei + Feuerwehr Von Extern | am Sa., 28.08.2021 - 16:48

HEIDEKREIS. Wie die Polizei mitteilte, wurde sie am Samstag in den frühen Morgenstunden gegen 03:50 Uhr zu einem Einsatz nach Eickeloh gerufen. Dort lief ein unbekleideter und offensichtlich verwirrter 30-jähriger Mann durch den Ort und klingelt bei Anwohnern. Bei Eintreffen der Polizei verschanzte sich der Eickeloher auf seinem Grundstück in der Garage. Der amtsbekannte Mann drohte nun damit, die Garage mittels Benzins und Gas in die Luft sprengen zu wollen, sollte es zu einem weiteren polizeilichen Einschreiten kommen. Mit in den Einsatz eingebunden wurden dadurch Feuerwehrkräfte aus Eickeloh und Hodenhagen sowie der Fachzug Messen & Spüren (besetzt durch die Ortsfeuerwehren Düshorn & Munster) der Kreisfeuerwehr und der Rettungsdienst. Durch Zureden konnte der Mann schließlich zur Aufgabe und dem Verlassen seiner Garage überredet werden. Bei seiner Festnahme leistete er dennoch Widerstand und verletzte einen Polizeibeamten im Gesicht. Der 30-Jährige offenbar psychisch kranke Mann wurde dem Krankenhaus Walsrode zugeführt. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren ein.

Kurz danach wurde die Ortsfeuerwehr Walsrode von der Polizei zur Amtshilfe angefordert. Im Heidekreisklinikum musste ein Patient aus einer misslichen Lage befreit werden. Gerade wieder eingerückt, um 09:10 Uhr ein erneuter Alarm in Walsrode. Die Ehrenamtlichen rückten in den Sieverdinger Kirchweg aus, um dort eine Wohnung zu öffnen. Schnell konnte ein gekipptes Fenster geöffnet werden, um dann dem Rettungsdienst Zugang zu verschaffen. Dort musste die gestürzte Bewohnerin versorgt werden.

Wenig später kam es gegen 10:45 Uhr im Serengeti-Park Hodenhagen zu einem umfangreichen Einsatz. Dort wurden in mehreren Kassenhäuschen Rückstände einer Flüssigkeit festgestellt, die bei Mitarbeitern Reizungen der Atemwege und der Haut auslösten. Daraufhin rückte neben der Polizei auch die Ortsfeuerwehr Hodenhagen, die Ortsfeuerwehr Eickeloh, erneut der Fachzug Messen & Spüren sowie der Rettungsdienst mit zwei Rettungstransportwagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst sowie dem Leitenden Notarzt an. Insgesamt wurden zehn betroffene Mitarbeiter vom Rettungsdienst untersucht, eine Patientin kam vorsorglich ins Krankenhaus.  Unter Atem- und Chemieschutz wurden von der Feuerwehr Proben entnommen, um eine Stofffeststellung durchführen zu können. Nach der Beweissicherung durch die Polizei wurden die Kassenhäuschen durch die Feuerwehr grob dekontaminiert und an den Betreiber übergeben. Während der Arbeiten war der Bereich weiträumig abgesperrt, der Besucherverkehr lief über Notkassen. Zu keiner Zeit hat es eine Gefährdung von Gästen gegeben, so die Parkverwaltung. Die Ermittlungen der Polizei zum Hergang wurden aufgenommen. Gegen 14:30 Uhr war der Einsatz abgearbeitet. Ebenfalls vor Ort waren der Leiter der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt Rainer Seebeck, der Gemeindebrandmeister Sven Kothe, der Abschnittsleiter Gerold Bergmann sowie sein Stellvertreter Wilfried von Bostel.

Die Ortsfeuerwehr Soltau wurde um kurz nach 12:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Poststrasse gerufen. Dort waren zwei PKW´s kollidiert. Die Feuerwehr unterstützte die Bergungsarbeiten.