Bus kollidiert mit PKW - eine Person tödlich verunglückt

Polizei + Feuerwehr Von Extern | am Di., 14.09.2021 - 17:55

SCHNEVERDINGEN. Bei einem Zusammenprall von einem PKW mit einem Linienbus bei Langeloh wurde eine Person tödlich verletzt. Fünf weitere Personen, darunter mindestens ein Kind, wurden bei dem Unfall schwer verletzt. Nach bisherigem Ermittlungsstand fuhr ein nicht mit Fahrgästen besetzter Linienbus auf der vorfahrtberechtigten Reimerdinger Straße in Richtung Schülern. Auf der Kreuzung zur Langeloher Straße kam es zu einer seitlichen Kollision mit einem von links kommenden PKW.

Eine Mitfahrerin im PKW erlag dabei ihren Verletzungen an der Unfallstelle. Der Busfahrer und die vier PKW-Insassen wurden mit Rettungshubschraubern sowie Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser abtransportiert. Die Kreuzung wurde für Rettungs-und Bergungsarbeiten voll gesperrt. Die weiteren Unfallermittlungen dauern an.

Nachtrag Feuerwehrbericht:

Auf der Kreisstraße 24 (K 24) zwischen Reimerdingen und Schülern ereignete sich am Dienstnachmittag gegen 13:45 Uhr ein schwerer Verkehrsunfall. In Höhe Langeloh stießen ein Linienbus und ein vollbesetztes Auto zusammen.

Bei dem Unfall kam eine Frau noch an der Einsatzstelle ums Leben. Sie wurde beim Eintreffen der Feuerwehr bereits von Ersthelfern versorgt, konnte jedoch trotz schneller Hilfe nicht mehr gerettet werden.
In dem Fahrzeug saßen vier weitere Menschen, davon mindestens ein Kind. Feuerwehr und Rettungsdienst befreiten die Personen aus dem Fahrzeugwrack. Dabei kam auch schweres hydraulisches Rettungsgerät zum Einsatz. Das Dach der Mercedes Benz A-Klasse wurde zur patientenschonenden Rettung entfernt. Der Busfahrer, der glücklicherweise allein in dem Linienbus unterwegs war, wurde ebenfalls schwer verletzt. Mit insgesamt vier Rettungshubschraubern wurden die schwer verletzten Pkw-Insassen in umliegende Krankenhäuser geflogen.

Vor Ort waren neben den Feuerwehren Schneverdingen, Langeloh, Heber und Neuenkirchen auch fünf Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug, vier Rettungshubschrauber sowie diverse Einsatzkräfte der Polizei. Die Unfallaufnahme durch die Polizei dauerte mehrere Stunden, hier kam auch eine Drohne zum Einsatz. Die K 24 war während der Rettungs- und Aufräumarbeiten voll gesperrt.