HEIDEKREIS. „Für unsere Schulen im Heidekreis stellen diese Investitionen aus Bundes- und Landesmitteln, auf dem Weg in Richtung Bildung der Zukunft, einen wichtigen Meilenstein dar. Unser Ziel ist es, für alle unsere Schülerinnen und Schülern eine bestmögliche Vermittlung von Digital- und Medienkompetenzen zu erreichen und sie fit für die Zukunft zu machen“, sind sich die hiesigen SPD-Abgeordneten Sebastian Zinke und Lars Klingbeil einig.

Der DigitalPakt Schule in Niedersachsen habe zum Ziel, die Chancengleichheit auf eine digitale Bildung im ganzen Land zu fördern. Deshalb sollen die Fördermittel von Bund und Land gleichmäßig und gerecht auf die niedersächsischen Schulträger und damit auf deren Schulen verteilt werden.

„Dem Land Niedersachsen stehen über 470 Millionen Euro aus dem DigitalPakt des Bundes zur Verfügung“, bewertet Klingbeil das Bundesprogramm als Erfolg für Investitionen im Heidekreis. Ergänzt würden die Mittel mit über 52 Millionen Euro, die das Land Niedersachsen selbst einbringe. „Für den Heidekreis, die Kommunen und private Einrichtungen stehen insgesamt über 7.700.000 Euro bereit, die es nun gilt sinnvoll und gerecht über die Schulträger abzurufen und in die Schulen zu investieren“ sind sich Klingbeil und Zinke einig.

„Dies ist das bis dato größte Investitionsprogramm für die digitale Bildung und damit eine riesige Chance für unsere Schülerinnen und Schüler“, freut sich der Bundestagsabgeordnete über die Möglichkeiten für den Heidekreis.

Die förderfähigen Maßnahmen seien weitestgehend festgelegt. Beim DigitalPakt Schule handelt es sich in erster Linie um ein Infrastruktur-Förderprogramm. In den meisten Schulen werde der Sockelbetrag für eine Grundausstattung mit WLAN und Anzeigegeräten zu nutzen sein, in bereits höher ausgestatteten Schulen könnten diese Einrichtungen ggf. erweitert oder erneuert werden bzw. im Rahmen der Vorgaben auch digitale Endgeräte für die Schule angeschafft werden.

„Neben der Infrastruktur sind für uns besonders die Lehrkräfte Dreh- und Angelpunkt, um all die Investitionen in die Infrastruktur zum Erfolg führen zu können. Wir werden daher in einem nächsten Schritt für sie eine flächendeckende Qualifizierung im Rahmen von Weiterbildungen sicherstellen und zeitgleich auch Fragen der Digitalisierung wesentlich konkreter und ausführlicher als bisher in der Ausbildung verankern“, hat Zinke auch die Nebenaspekte im Blick.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here