Führungstrio wieder komplett

Polizei + Feuerwehr Von Extern | am Fr., 25.10.2019 - 18:34

SOLTAU. Mit Polizeioberrat Lutz Lange und Polizeirat Sebastian Pölking ist die Leitungsebene der Polizeiinspektion im Heidekreis seit Anfang Oktober wieder komplett. Lange übernimmt als Leiter Einsatz den Bereich rund um das Einsatzgeschehen im Heidekreis, Pölking leitet den Zentralen Kriminaldienst und ist Vertreter von Inspektionsleiter Stefan Sengel. Nach temporärer Besetzung in den letzten Monaten hofft Sengel jetzt darauf, die "unruhige Zeit" überwunden zu haben und langsam in "ruhigere Gewässer" zu fahren, merkt aber gleichzeitig an, dass die Abordnung von Lutz Lange auf ein Jahr begrenzt ist.

Der 56-jährige Lange war jahrelang in Lüneburg, am Sitz der Polizeidirektion tätig und leitete dort das Dezernat 14 (Führungs- und Einsatzmittel). Sowohl vor dieser Aufgabe, als auch währenddessen übte er temporär immer wieder verschiedenste Tätigkeiten in Leitungsfunktion aus. So war er beispielsweise Leiter Einsatz in Uelzen, Leiter der Polizeiinspektion Lüchow-Dannenberg, aber auch Leiter der Stabsstelle des Präsidenten in Lüneburg. Lange lebt in Uelzen, ist seit 32 Jahren verheiratet, hat einen erwachsenen Sohn und spielt in seiner Freizeit seit 20 Jahren begeistert Saxophon. Außerdem geht er in seiner Freizeit gern joggen, schwimmen und Rad fahren. Die Tätigkeit des "Leiter Einsatz" im Heidekreis, die er bereits in Uelzen von 1998 bis 2000 ausübte, sieht er fünf Jahre vor seiner Pensionierung als Herausforderung. "Man ist dicht dran am Geschehen", so Lange, "auch wenn ich mich komplett umstellen muss, freue ich mich sehr auf die Arbeit". In seinen Bereich fällt neben den Aufgaben von überörtlich zu koordinierenden Einsatzlagen unter anderem auch die Fachaufsicht für verschiedene Stabsbereiche, den Einsatz- und Streifendienst in Soltau, die Polizeistation in Schneverdingen sowie die Verfügungseinheit, die in Bad Fallingbostel untergebracht ist.

Sebastian Pölking beschreibt sich als "Polizeibeamter aus tiefstem Herzen", der als Leiter der "Kripo" in seinem neuen Betätigungsfeld die Herausforderung sieht und gerne annimmt. "Ich bin zwar erst ein paar Tage hier, kann aber jetzt schon sagen, dass ich mich sehr gut aufgenommen fühle", so der 43-jährige Lüneburger. Pölking ging 1994 als Niedersachse zur Polizei nach Mecklenburg-Vorpommern, wurde dort ausgebildet und blieb siebeneinhalb Jahre im Nachbarbundesland. 2001 kehrte er nach Niedersachsen zurück und versah in der Folge Einsatz- und Streifendienst in seiner Heimatstadt Lüneburg. Nach Verwendungen in der Fahndung und dem Mobilen Einsatzkommando (MEK) begann er 2005 sein abgeschlossenes Studium für den gehobenen Dienst an der Fachhochschule in Oldenburg. Im Jahr 2008 führte ihn sein Weg zurück in die Heimat, wo er in Lüneburg und Lüchow-Dannenberg Streifendienst in Leitungsfunktionen versah sowie im Bezirkslagezentrum Lüneburg Einsatzlagen koordinierte. 2015 startete sein Studium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster-Hiltrup, das er 2017 erfolgreich abschloss. Von der Schulbank führte ihn sein Weg anschließend direkt nach Hannover als IT-Dezernent für Auswertesysteme und Teilprojektleiter in der IT-Entwicklung. Pölking ist verheiratet, hat einen 16-jährigen Sohn und ist in seiner Freizeit vielseitig orientiert. Neben Fitnesstraining und Laufen gehört seine große Leidenschaft dem Reisen. Als großes Glück beschreibt er, dass seine Familie diese Leidenschaft mit ihm teilt. Mit dem Sprung in den Heidekreis gelang ihm die Rückkehr an die Basis, wo er sich nun als Leiter des Zentralen Kriminaldienstes für sieben Fachkommissariate, die Fahndung und die Analysestelle verantwortlich zeigt.