Foto: Andreas Burmann

HANNOVER. Die IHK Niedersachen (IHKN) hat einen neuen Präsidenten. Der Friesoyther Unternehmer Gert Stuke, Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, übernimmt das Amt an der Spitze der IHKN für das Jahr 2019. Er folgt auf Helmut Streiff, Präsident der IHK Braunschweig.

„Die Digitalisierung der Wirtschaft und der Fachkräftemangel sind weiterhin die größten Herausforderungen für die Unternehmen im Land“, so Stuke. Als starke Stimme der Wirtschaft setze sich die IHK Niedersachsen für die Belange der rund 460.000 Mitglieder der sieben niedersächsischen IHKs gegenüber Regierung und Politik in Hannover ein. „Uns geht es um gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen für unser Bundesland“, sagt Stuke, „Wir sind ein anerkannter Gesprächspartner der Politik in der Landeshauptstadt“. Mit Stellungnahmen, bei Parlamentarischen Abenden und vor allem in persönlichen Gesprächen bringe man die Positionen von Industrie, Handel und Dienstleistungswirtschaft zur Sprache.

Der Ausbau der Breitband-Infrastruktur, die Einführung des flächendeckenden Mobilfunkstandards 5G, die Stärkung der Berufsausbildung sowie die Entwicklung des ländlichen Raumes führt der neue IHKN-Präsident als weitere Schwerpunkte an. Auch werde man sich weiter für den Abbau von Überregulierung einsetzen, denn die Planungs- und Genehmigungsverfahren dauerten in Niedersachsen wie in ganz Deutschland viel zu lange.

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