Die Jusos Niedersachsen kritisieren den Vorstoß der Landesregierung zur Verankerung einer Schuldenbremse in der Niedersächsischen Landesverfassung. Lisa Hoffmann, stellvertretende Vorsitzende der Jusos Niedersachsen, erklärt dazu: Dieser Vorstoß der Landesregierung widerspricht unserer Vorstellung von sozialdemokratischer Finanzpolitik. Gerade in Zeiten von Niedrigzinsen, muss der Staat Kredite aufnehmen können und massiv investieren. Dies würde auch der niedersächsischen Wirtschaft entgegenkommen“.

Jakob Blankenburg, Landesvorsitzender der Jusos Niedersachsen ergänzt: “Eine Schuldenbremse verhindert wichtige Investitionen in die Zukunft unseres Bundeslandes. Dabei gibt es viel zu tun. Der Koalitionsvertrag bietet bereits einige Projekte, die dringend angegangen werden müssten. Es muss endlich dafür gesorgt werden, dass Schulgelder auch in Gesundheitsberufen abgeschafft werden, damit Bildung von der Kita bis zum Meister oder Master komplett kostenlos ist. Außerdem muss die Wohnungsnot in vielen niedersächsischen Städten und auf dem Land entschieden bekämpft werden”.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here