Leiter der Schwarmstedter Polizei geht in den Ruhestand

Polizei + Feuerwehr Von Extern | am Fr., 26.02.2021 - 15:31

SCHWARMSTEDT. Nach etwas mehr als 44 Dienstjahren hatte Kriminalhauptkommissar Hans-Heinrich "Heiner" Siedentopf am Freitag seinen letzten Arbeitstag. Er verlässt die Polizei mit Ablauf des Monats Februar. Polizeidirektor Stefan Sengel verabschiedete den Chef der Polizeistation Schwarmstedt, deren Geschicke Siedentopf die vergangenen zweieinhalb Jahre leitete.

Zu Kriminalhauptkommissar Hans-Heinrich Siedentopf berichtet die Polizeiinspektion Heidekreis:

"Von der Pike auf hatte er die Tätigkeit als Kriminalbeamter gelernt, war beim Landeskriminalamt, im Zentralen Kriminaldienst Celle, bearbeitete Einbruchskriminalität und war im Kriminaldauerdienst tätig. 1998 wechselte er in die damalige Polizeiinspektion Soltau-Fallingbostel und lernte dort auch den anderen Teil der Polizei kennen: den Einsatzbereich. In Soltau arbeitete er im Einsatz- und Streifendienst sowohl als Sachbearbeiter als auch als Dienstabteilungsleiter. Im Jahr 2000 wechselte er nach Schwarmstedt, wo er 2007 stellvertretender Stationsleiter wurde. 2018 übernahm er die Leitung und legte dabei besonderen Wert darauf, den Bürgerinnen und Bürgern in seinem Verantwortungsbereich ein sicheres Umfeld zu schaffen sowie die gute Zusammenarbeit mit den Samtgemeinden fortzuführen. Sein gutes Verhältnis zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern spiegelte sich auch in seiner Arbeit im Personalrat wieder, dem er von 2001 bis 2018 angehörte."

In den fast viereinhalb Jahrzehnten lernte Siedentopf viele Facetten der Polizei kennen: von den Auswirkungen der RAF, die in den ersten Jahren einen großen Einfluss auf das dienstliche Geschehen hatte, bis hin zu den vielen Begegnungen mit Menschen, denen man bei ihren Problemen Hilfestellung leisten konnte. "Das waren dann die schönen Momente, an die man sich gern zurückerinnert", so der zukünftige Pensionär. Als besonders prägend bezeichnet "Heiner" seine Zeit in verschiedenen Ermittlungsgruppen sowie die Eindrücke im Zusammenhang mit dem Zugunglück in Eschede, das er hautnah erlebt hat.

Jetzt sagt Siedentopf "Adieu" und widmet sich neben seiner Familie, Hund, Eigenheim und seinem Oldtimer, einer Chevrolet Corvette aus dem Jahr 1957. Am meisten freut er sich aber darüber für seine Frau Doris mehr Zeit zu haben und einfach spontan mal etwas unternehmen zu können.