Foto: HannoverReporter

GARBSEN. Bei diesen Bildern blutet jedem Tierfreund das Herz. Der Rhodesian Ridgeback „Duman“ hatte gestern Abend auf seiner letzten Runde seine Nase zu tief reingesteckt: Ein vermeintlich harmloser Mülleimer auf dem Schulhof einer Grundschule wurde für den Vierbeiner zum Verhängnis oder besser Gefängnis.

Durch die Trichterform des robusten Eimers ging es weder vor noch zurück. Für die sonst so unerschrockenen Kräfte der Feuerwehr Garbsen ein außergewöhnlicher Einsatz. Mit Hilfe des Besitzers konnten sie das nervöse und ängstliche Tier beruhigen. Aber zur Unterstützung mussten die Tierretter der Feuerwehr Hannover nachgefordert werden, die „Duman“ betäubten. Danach gelang es ihnen, mit schwerem hydraulischem Rettungsgerät dem stählernen Deckel des Mülleimers abzutrennen und so das völlig erschöpfte Tier nach gut 90 Minuten zu befreien. Damit war das Martyrium für den Hund aber noch nicht vorbei: Da der schwere Deckel immer noch um seinen Hals hing und vor Ort sich auch nicht entfernen ließ, ging es mit dem Tierrettungswagen in die Tierärztliche Hochschule nach Hannover. Dort konnte ihm noch in der Nacht der Deckel entfernt werden. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut und er „schläft sich erst einmal aus,“ berichtet sein Besitzer.

Infos/Video: HannoverReporter

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