Rund 90 Teilnehmer:innen bei "Klingbeil trifft Karl Lauterbach"

Politik Von Extern | am Do., 10.06.2021 - 11:55

HEIDEKREIS / BERLIN. Der Bundestagsabgeordnete Lars Klingbeil konnte vor Kurzem mit dem SPD-Gesundheitspolitiker Prof. Dr. Karl Lauterbach einen derzeit sehr gefragten Gesprächspartner für seine Veranstaltungsreihe „Klingbeil trifft...“ gewinnen. Neben der aktuellen Lage und den Auswirkungen der Corona-Pandemie war auch die Arbeit Lauterbachs ein Gesprächsthema bei der digitalen Diskussionsrunde. „Ich bin froh, dass ich mit Karl einen Kollegen haben, der mit seiner fachlichen Expertise für viel Aufklärung innerhalb der Gesellschaft sorgt“, erklärte Klingbeil.

Vor rund 90 digital zugeschalteten Teilnehmerinnen und Teilnehmern ging es zunächst um Lauterbachs Studium an der amerikanischen Harvard University und seine Motivation, Medizin zu studieren. Lauterbach erläuterte, dass es ihm bei seiner medizinischen und politischen Arbeit immer darum gehe, dass Leid von Menschen zu mindern und gesellschaftlich schwache Gruppen zu stärken. Im Anschluss fragte Klingbeil seinen Parteikollegen nach dessen persönlicher Situation. Schließlich hatte und hat Lauterbach immer wieder mit Bedrohungen gegen seine Familie und sich selbst zu tun. Lauterbach erklärte, dass es alles andere als leicht für seine Familie und ihn sei, dass ihn Personenschützer durch den Alltag begleiten. Er werde sich jedoch keinesfalls einschüchtern lassen und werde auch in Zukunft klar Stellung zu allen Sachverhalten rund um die Pandemie beziehen. „Ich sehe es als eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe an, dass wir den Hetzern auf der Straße und im Netz die Stirn bieten. Karl Lauterbach kann sich unserer Rückendeckung und Solidarität sicher sein“, betonte Klingbeil.

Lauterbach: Kein flächendeckender Lockdown mehr

Im zweiten Teil der Veranstaltung hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Möglichkeit, ihre Fragen zu stellen. So gab es unter anderem Nachfragen zum aktuellen Impffortschritt, der Situation von Kindern und Jugendlichen oder auch den Hygienekonzepten in der Gastronomie. Lauterbach erläuterte, dass er davon ausgehe, dass es keinen flächendeckenden Lockdown mehr brauche. Vielmehr gehe es nun darum, mit Hilfe weiterer Impfungen lokale Ausbrüche zu vermeiden. „Heute ist einmal mehr deutlich geworden, wie wichtig politische Kommunikation ist. Wir müssen unsere Beschlüsse verständlich erklären und trotzdem darauf hinweisen, wie komplex manche politischen Entscheidungen sind. Die heutige Veranstaltung hat dazu einen guten Beitrag geleistet“, so Klingbeil abschließend.