SOVD-Kreisvorstand besucht Bürgermeisterin: Viel Positives erfahren 

Gesellschaft Von Extern | am Mi., 16.10.2019 - 11:06

SCHNEVERDINGEN. Einen ausführlichen Gedankenaustausch führten gestern Morgen im Rathaus der SoVD-Kreisvorstand und Schneverdingens Bürgermeisterin Meike Moog- Steffens. Im Rahmen seiner Besuche bei den Amtsträgern des Heidekreises nahm SoVD-Kreisvorsitzender Jürgen Hestermann, der von Kreisfrauensprecherin Annette Krämer und Kreispressesprecher Klaus Müller begleitet wurde, die Arbeit des Verbandes vor. Aus Schneverdingen waren die Zweite Kreisvorsitzende und Ortsverbandsvorsitzende Christa Jantzen sowie Schriftführer Heinrich Mahnken dabei. 

Einen kleinen Kritikpunkt hatte Hestermann gleich mit ins Haus gebracht: „Einer der beiden angebotenen Behinderten-Parkplätze am Rathaus scheint uns zu klein für Rollstuhlfahrer zu sein.“ Aber das war es denn auch an Anregungen aus dem Verband für die Schneverdinger Rathausspitze, die sich sozialen Fragen gegenüber sehr offen zeigte. „Wir haben unsere Bemühungen hinsichtlich neuer Wohnplätze für Senioren verstärkt“, kündigte Moog-Steffens an. In Planung sei ein neues Seniorenheim mitten in der Ortslage. Barrierefrei sollen in der Stadt auch die Bürgersteige werden. Hier sei man in eine Fördermaßnahme des Landes hineingerutscht und könne für mehr Barrierefreiheit in Schneverdingen zukünftig mehr Geld investieren. Die Stadt beteilige sich vielfältig an Maßnahmen, die älteren und behinderten Menschen helfen sollen. In diesem Zusammenhang kam auch von der Bürgermeisterin viel Lob für den Bürgerbus, der von Heinrich Mahnken verantwortlich geführt wird. Zu sehr sozialen Preisen fährt der Bus und sei sehr gut ausgelastet. „Er hilft uns vor allen Dingen in den Ferien sehr, wenn keine Schulbusse in die kleinen umliegenden Dörfer fahren.“

Auch in Schneverdingen wird in den Vorständen der Vereine und Verbände über Nachwuchsprobleme geklagt. Den gibt es noch nicht im SoVD-Ortsverband, der von Christa Jantzen geleitet wird. 700 Mitglieder gehören ihm an. Die Angebote des Ortsverbandes seien vielfältig. Und: „Wir arbeiten eng mit der Stadt zusammen.“

Mit einem positiven Gefühl verließ der SoVD-Kreisverband Schneverdingen wieder. In Kürze sollen weitere Kommunen im Heidekreis besucht werden.