Stephan Weil bei der Freiwilligen Feuerwehr Bad Fallingbostel

Polizei + Feuerwehr Von Extern | am Sa., 19.06.2021 - 13:56

BAD FALLINGBOSTEL. Kürzlich rief das Wahlkampfteam vom Bundestagsabgeordneten Lars Klingbeil beim Stadtbrandmeister Andreas Schulenburg an und fragte, ob ein gemeinsamer Termin mit dem Ministerpräsidenten Stephan Weil bei der Freiwilligen Ortsfeuerwehr Bad Fallingbostel möglich wäre. Dieser Bitte wurde entsprochen und so kamen am Freitag, den 18. Juni 2021 um 16:00 Uhr die Besucher ins Feuerwehrhaus, welches sich gerade im Umbau befindet. Neben dem Stadtbrandmeister Schulenburg waren der Ortsbrandmeister Florian Funk sowie sein Stellvertreter Jens Wolters erschienen, um die besonderen Gäste bei Temperaturen um die 33°C in Empfang zu nehmen.

In der gut belüfteten Fahrzeughalle nahmen die Anwesenden, darunter Lars Klingbeil, Stephan Weil, Sebastian Zinke, Aynur Colpan, Jens Grote, Rolf Schneider sowie die Bürgermeisterin Karin Thorey in entsprechendem Abstand Platz, um sich auszutauschen. Es folgte eine kurze Information über die Freiwillige Feuerwehren im Stadtgebiet sowie die laufenden Renovierungsmaßnahmen und Investitionen in Millionenhöhe, die aktuell für den Brandschutz aufgewendet werden. „Die Feuerwehr ist es uns wert“, so die Bürgermeisterin.

Stephan Weil zeigte sich sehr interessiert und stellte Fragen nach Belastungen durch die Autobahneinsätze, der Anzahl der ehrenamtlich Aktiven und ob es Nachwuchsprobleme gibt. Der Jugendwart Timo Bade konnte aus der Jugendfeuerwehr berichten, dass trotz Corona alle dabei geblieben sind und sogar weitere Interessenten dazu gekommen sind. „Nun ist es meine Aufgabe, die Jugendlichen bei Laune zu halten“, so Bade. Dem konnte der Jugendfeuerwehrmann Maximilian Metzenmacher nur zustimmen.

Besonderes Interesse galt auch den weiblichen Mitgliedern, wie diese sich in der „Männerdomäne“ behaupten. Dazu konnte die junge Feuerwehrfrau Jana-Alina Marcks überzeugend Rede und Antwort stehen und klar machen, das weibliche Mitglieder heute eher die Regel als die Ausnahme sind.

Sebastian Zinke unterstrich noch einmal, dass viele belastende Einsätze bei schweren Verkehrsunfällen durch die Feuerwehren Bad Fallingbostel und Krelingen abgearbeitet werden mussten, und das als Ehrenamtliche. „Man muss schon etwas verrückt sein, um dieses Hobby zu machen“, so der Ortsbrandmeister Funk. Der Stellvertretende Ortsbrandmeister Jens Wolters ging noch auf spektakuläre Einsätze der letzten Jahre im Stadtgebiet ein. In diesem Zusammenhang unterstrich Karin Thorey das gute Zusammenarbeiten mit anderen Einheiten, wie Rettungsdienst, DLRG, THW etc., was sich auch 2015 bei der Flüchtlingskriese zeigte.

Florian Funk wünschte sich, dass das Ehrenamt stärker unterstützt würde. Auf Nachfrage Weils, was er genau meine, sagte er „das müssen keine großen Sachen sein, aber freier Eintritt in die Bäder wäre ein Beispiel“. Nach rund 90 Minuten war das angeregte Gespräch beendet.