Verkehrsunfall mit vier Verletzten am Walsroder Dreieck

Polizei + Feuerwehr Von Extern | am So., 08.11.2020 - 19:41

WALSRODE. Am Freitagnachmittag kam es auf der BAB 7, kurz vor dem Walsroder Dreieck, Fahrtrichtung Hannover, zu einem Auffahrunfall zwischen zwei beteiligten Fahrzeugen. Der 48-jährige Fahrer aus Lübbecke befuhr mit seinem Mazda SUV den mittleren Fahrstreifen mit ca. 170 km/h, als es zu einer Kollision mit dem vorausfahrenden Kleinwagen Toyota Yaris eines 26-Jährigen aus Lehrte kam. Dieser hatte den mittleren Fahrstreifen mit ca. 100 km/h befahren. Durch die Kollision wurden die Fahrzeuge stark beschädigt und kamen mitten auf der Fahrbahn zum Stillstand. Während die Fahrer des SUV und des Kleinwagens nur leicht verletzt wurden, erlitten zwei weitere Insassen im Toyota schwere Verletzungen. Vom Rettungsdienst waren daher ein Notarzt und vier Rettungswagen im Einsatz. Für die Behandlung der Verletzten und Bergung der Fahrzeuge musste die Autobahn für geraume Zeit gesperrt bleiben. Die Verletzten wurden in umliegende Kliniken gebracht. An den Fahrzeugen entstand ein Gesamtschaden von ca. 16000 Euro.

In einen Folgeunfall wurde die Besatzung eines Streifenwagens des Polizeikommissariats Bad Fallingbostel verwickelt, die als erste am Unfallort eintrafen und zur Sicherung der Unfallstelle auf der Fahrbahn mit Blaulicht und Warnblinkanlage stehen bleiben mussten. Ein 21-jähriger aus Eschwege fuhr mit seinem Audi A5 infolge Unachtsamkeit leicht in das Heck des Mercedes-Benz Kombi der Polizei. Verletzt wurde dabei jedoch niemand. Es entstand ein Gesamtschaden von ca. 7000 Euro.