HANNOVER. Was kommt auf den Tisch? Am Donnerstag, 10. Oktober, wird ab 9 Uhr genau hingeschaut – auch über den Tellerrand hinaus. In Hannover findet das erste Barcamp „Stadt Land Food“ Niedersachsen statt. Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz lädt ein, dabei zu sein und mitzumachen. Das Ministerium selbst dient als Veranstaltungsort und will damit den Raum für einen offenen Dialog schaffen.

„Wir bieten mit unserem Barcamp ein Forum an, um über Themen rund um Essen und Trinken zu reden“, erklärte Ministerin Barbara Otte-Kinast. Wie will ich leben, einkaufen und essen? Wer macht unser Essen? Wie soll Landwirtschaft aussehen? Wie viel Geld ist mir das Tierwohl wert? – Um diese und andere Fragen geht es bei dem offenen Meinungs- und Wissensaustausch zwischen Landwirten und Verbrauchern.

Das Barcamp lebt von seinen Teilnehmern. Für die 80 Plätze kann sich jeder Interessierte registrieren lassen. Das Anmeldeformular gibt es unter www.stadtlandfoodcamp.de. Die Gebühr für die Tagesveranstaltung beträgt zehn Euro.

Wie läuft das Barcamp ab? Zu Beginn der Veranstaltung wird der Tagesablauf von den Teilnehmern selbst geplant. Jeder kann ein Thema für eine sogenannte Session anbieten. Durch Handaufheben wird über den „Stundenplan“ entschieden. Es gilt das Prinzip der Open Doors: Wenn ein Thema nicht mehr interessiert, kann der Raum jederzeit gewechselt werden.

„Mir geht es darum, dass sich Landwirte und Verbraucher noch besser verständigen. Unser Barcamp soll wie ein Katalysator wirken“, betonte Ministerin Otte-Kinast. Damit wird auch ein zentraler Bestandteil des Koalitionsvertrags aufgegriffen.

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