Sebastian Zinke besucht Pioniere für Zukunftstechnologien

Wirtschaft Von Extern | am Mi., 09.09.2020 - 17:52

HODENHAGEN. Ursprünglich 2013 als Start Up in Wismar gegründet, erweiterte sich die Firma Veekim AG als Technologieunternehmen nach Hodenhagen und bietet seinen bereits über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein zukunftsorientiertes Tätigkeitsfeld. Das berichtet der Landtagsabgeordnete Sebastian Zinke (SPD), der die Möglichkeit nach der Sommerpause nutzt sich vom Vorstandsvorsitzenden Dr. Peter Siegle das Unternehmen und die Tätigkeitsfelder erläutern zu lassen.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister der Gemeinde Hodenhagen, Karl-Gerhard Tamke und dem örtlichen SPD-Vorsitzenden Gernot Bäßmann, konnte sich der Landtagsabgeordnete ein Bild über die Herausforderungen in einem Technologieunternehmen verschaffen. Projektleiter Robin Kololli erläuterte, dass die Veekim AG spezialisiert auf die Fertigung von Permanentmagneten sei und  für namhafte Kunden aus der Industrie individuelle Lösungen biete. Neben dem heutigen Bedarf an Magnetlösungen in z. B. der Autoindustrie, wachse der Bedarf zusätzlich in Bereichen wie E-Mobilität und Feldern der Industrie 4.0, überall dort, wo spezielle Magnete in Motoren und Sensoren notwendig seien.

Dr. Siegle berichtete aus den Anfängen des Unternehmens und die Argumente für eine Firmenansiedlung in Hodenhagen. So seien neben den räumlichen Produktionsflächen auch die sehr gute Lage zur Autobahn und die kurzen Distanzen in die näheren Großstädte entscheidende Faktoren für diesen Standort gewesen. Zur Zeit beschäftigt das Unternehmen rund 50 Mitarbeitende in Hodenhagen und bereite sich zu 2021 darauf vor, als Ausbildungsbetrieb den eigenen Nachwuchs aufzubauen. Neben den unternehmerischen Aspekten, dürfe laut Siegle aber auch nicht die gute Region als Lebensumfeld vergessen werden, die gute Kombination hier ebenfalls gerne Leben zu wollen, habe ihn bewogen, sich ebenfalls in der Region häuslich niederzulassen.

Sebastian Zinke zeigte sich beeindruckt von der Tatsache, dass das Land Niedersachsen über die N-Bank an dem Unternehmen beteiligt ist. Was, so Zinke, zeige, dass das Unternehmen in einem zukunftsfähigen und innvovatien Sektor tätig sei. Dr. Siegle hob hervor, dass das Land die Unternehmensgründung stets positiv begleitet habe und auch vor Ort im Heidekreis eine hervorragende Wirtschaftsförderung betrieben werde.

Zinke ist überzeugt, „ein solches Start Up in Hodenhagen zu haben, ist ein Glücksfall. Die Ansiedlung von Technologieunternehmen, die in Zukunftsmärkten tätig sind, zeigt, dass der Heidekreis das Potential für Gewerbeansiedlungen im Bereich von Zukunftstechnologien hat.“ Als weitere Triebfeder zum Ausbau als zukunftsorientierter Wirtschaftsstandort, sieht Sebastian Zinke die verstärkte Vernetzung von Unternehmen untereinander.